"Die Humboldt-Professur holt Weltstars der Forschung nach Deutschland"

17.05.2012
Da esquerda para a direita: Michael Weiss, Rolf Harald Baayen, Jochen Guck, Robert Schober, Matthias Tschöp, Hans-Arno Jacobsen Bild vergrößern Da esquerda para a direita: Michael Weiss, Rolf Harald Baayen, Jochen Guck, Robert Schober, Matthias Tschöp, Hans-Arno Jacobsen (© Humboldt Foundation/ David Ausserhofer)

Sechs Spitzenwissenschaftler aus dem Ausland wurden am Dienstagabend in Berlin mit der Alexander von Humboldt-Professur ausgezeichnet. Der mit bis zu 5 Millionen Euro höchstdotierte internationale Forschungspreis Deutschlands wurde von Bundesforschungsministerin Annette Schavan und dem Präsidenten der Humboldt-Stiftung, Helmut Schwarz, verliehen. Die Preisträger wurden von den Universitäten Dresden, Erlangen-Nürnberg, München (TU), Münster und Tübingen nominiert und sollen langfristig in Deutschland forschen. "Die Alexander von Humboldt-Professur holt Weltstars der Forschung nach Deutschland und etabliert sich zunehmend als wirkungsvolle Ergänzung der Exzellenzinitiative", sagte der Präsident der Humboldt-Stiftung Helmut Schwarz. "Die Preisträger werden die Freiheit und die Gestaltungsräume dieser Auszeichnung nutzen, um Kollegen mitzureißen, um Studierende zu begeistern und um weit in ihre Universitäten hineinzuwirken", so Schwarz.

"Die globale Vernetzung von Wissenschaft und Forschung hat sich in den vergangenen Jahren weiter beschleunigt und vertieft - das ist auch wichtig, angesichts der globalen Herausforderungen, vor denen wir stehen. Wissenschaft lebt vom persönlichen Austausch und der eigenen Erfahrung", sagte Bundesforschungsministerin Annette Schavan. "Deshalb freuen wir uns, dass es erneut gelungen ist, sechs internationale Spitzenforscher zu gewinnen, ihre Arbeit als Alexander von Humboldt-Professoren in Deutschland fortzusetzen und damit unsere Wissenschaftslandschaft weiter zu bereichern."

Mit der Alexander von Humboldt-Professur zeichnet die Humboldt-Stiftung jährlich bis zu zehn weltweit führende und im Ausland tätige Forscherinnen und Forscher aller Disziplinen aus. Neben der herausragenden wissenschaftlichen Qualifikation der Kandidaten sind die Konzepte der Hochschulen entscheidend, die den Forschern und ihren Teams eine dauerhafte Perspektive in Deutschland bieten sollen. Das Preisgeld von 3,5 Millionen Euro für theoretisch arbeitende und 5 Millionen Euro für experimentell arbeitende Wissenschaftler finanziert das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

© Alexander von Humboldt Stiftung

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