Das Abenteuer Ozean erleben
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(© facts and fiction GmbH)
Ein Besuch des Deutschen Pavillons auf der Expo 2012 erinnert ein wenig an ein modernes Abenteuer nach dem Science-Fiction-Roman „20.000 Meilen unter dem Meer“ von Jules Verne. Wer in einem Forschungs-U-Boot zu einer virtuellen Tauchfahrt aufbricht, um das größte Ökosystem der Erde zu erkunden, könnte sich leicht fühlen wie Kapitän Nemo an Bord der Nautilus. Die technisch aufwändig animierte Entdeckungsreise in die Tiefen der Ozeane ist eine der Attraktionen des Länderpavillons, mit dem sich Deutschland vom 12. Mai bis 12. August 2012 auf der Weltausstellung in der südkoreanischen Küstenstadt Yeosu präsentiert.
Als eine Mischung aus Erlebniswelt und technologisch-wissenschaftlicher Leistungsschau befasst sich die Weltausstellung, an der mehr als 100 Nationen und internationale Organisationen teilnehmen, mit dem übergeordneten Thema „Der lebende Ozean und die Küste“. Der Deutsche Pavillon empfängt seine Gäste unter dem Motto „Seavolution“ und zeigt zukunftsorientierte Technologien, Projekte und Verfahren aus Deutschland, die sich auf informative und unterhaltsame Weise mit verschiedenen Aspekten des Expo-Themas beschäftigen.
Umweltfreundliche Schiffe, Tsunami-Frühwarnsysteme, Offshore-Windparks, Gezeitenkraftwerke und Tiefsee-Forschungssonden: Bei ihrem Rundgang durch den Deutschen Pavillon lernen Besucher einige dieser in Deutschland entwickelten Innovationen kennen. Im Mittelpunkt stehen die drei großen Themenwelten „Küsten“, „Lebensraum“ und „Schatzkammer“. Der Ausstellungsbereich „Küsten“ ist wie eine Strandlandschaft gestaltet und stellt Themen vor, die das Leben an der Küste – etwa dem Unesco-Weltnaturerbe Wattenmeer – und in küstennahen Gewässern prägen. Die Weltmeere als größtes Ökosystem für Tiere und Pflanzen veranschaulicht der zweite Teil der Ausstellung. Der Bereich „Lebensraum“ informiert über die Gefahren durch Überfischung und die Verunreinigung durch Müll. Die „Schatzkammer“ schließlich widmet sich dem Ressourcen- und Rohstoffreichtum auf dem Meeresgrund und zeigt, wie diese maritimen Bodenschätze künftig schonend abgebaut werden können.
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