Langzeitaufenthalte in Deutschland

Für Aufenthalte über drei Monate oder Aufenthalte, die zur Aufnahme einer Erwerbstätigkeit führen, sind Ausländer grundsätzlich visumpflichtig. Hiervon ausgenommen sind Unionsbürger, EWR-Staatsangehörige sowie Staatsangehörige der Schweiz.

Staatsangehörige Australiens, Israels, Japans, Kanadas, Neuseelands, der Republik Korea und der Vereinigten Staaten von Amerika, können darüber hinaus einen erforderlichen Aufenthaltstitel auch nach der Einreise einholen. Für die Staatsangehörigen von Andorra, Brasilien, Honduras, Monaco und San Marino gilt das gleiche, sofern keine Erwerbstätigkeit beabsichtigt ist. Für alle anderen Staatsangehörigen gilt: Das Visum für einen längerfristigen Aufenthalt muss grundsätzlich vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung beantragt werden. In der rechten Randspalte finden Sie Informationen zu den am häufigsten vorkommenden Reisezwecken. Sie enthalten nähere Informationen über die Voraussetzungen, die Bearbeitungsdauer, vorzulegenden Unterlagen und Gebühren.

Aufgrund der VO 265/2010 ist es nun möglich, sich mit einem nationalen Visum („D-Visum“) und einem gültigen Reisedokument bis zu drei Monate in einem Zeitraum von sechs Monaten im Schengen-Raum frei zu bewegen. Hierzu gehören Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Tschechien, Ungarn.

Antragsverfahren

Wie beantrage ich das Visum?