Deutschlehrerausbildung in Brasilien

Das IFPLA (Instituto de Formação de Professores de Língua Alemã) wurde 1976 gegründet und bildet für Brasilien Deutschlehrer aus  mit der Lehrbefähigung, von der 5. bis zur 12. Klasse  zu unterrichten.

Es bietet einen vom brasilianischen Staat anerkannten  Studiengang  an und leistet seit Jahrzehnten eine unschätzbare Arbeit in der Ausbildung von qualifizierten Deutschlehrern. 

So hat das IFPLA von 1980 bis 2013 bereits 394 Deutschlehrer ausgebildet, von denen 251 in Schulen in RS arbeiten, 30 in SC, 23 in PR, 31 in SP und 8 in RJ. Etwa die Hälfte von ihnen unterrichtet an Privatschulen, aber auch die kleinen Munizipalschulen werden von ihnen betreut.

Deutschland fördert das IFPLA seit Jahren mit Stipendien für Studenten. Pro Jahr können bis zu 16 Stipendien vergeben werden.  Auch die Fachberatung leistet dem IFPLA einen sehr wichtigen Beitrag, im Unterricht und in der Beratung.

Auf dieser Seite möchten wir Ihnen einige Studenten des IFPLA  vorstellen.

Studierende stellen sich vor:


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Wer? Was? Und warum?

Gestern habe ich geträumt, ich wäre eine berühmte Reporterin des SPIEGEL, der bekanntesten deutschen Zeitschrift. Wahnsinn! Nein, ich bin Redaktionsleiterin des IFPLA Bla Blatts.

Bla Bla was? Genau! IFPLA Bla Blatt. Wir haben eine Zeitung, die so heißt. Der damalige Dozent und Fachberater Edmund Wild ist der Schöpfer und Förderer dieser Zeitung, die zuerst IFPLA-Bla-Bla-Blatt hieß – sie verlor ein „Bla“ mit der Zeit und wurde das erste Mal im Jahr 1988 herausgegeben. Es funktioniert so: Jedes Studienjahr hat zwei Redakteure, jeder muss etwas allein und/oder mit dem Partner über zwei oder drei Aktivitäten schreiben, die dieses Studienjahr während des Semesters gemacht hat. Man kann über die Vorstellung neuer Studenten, Informationen, wo die fertigen Studenten jetzt arbeiten, Interview mit neuen Dozenten und Nachrichten über das IFPLA lesen. Außerdem ist jeder Partner verantwortlich, Fotos für das Bla Blatt zu besorgen.

Dieses Jahr bin ich die  Redaktionsleiterin und auch Redakteurin der Zeitung. Es ist eine prima Erfahrung, man lernt sehr viel dabei. Außerdem ist man verantwortlich für eine Sache, auf die alle am Ende des Semesters neugierig sind. Sie fragen oft: „Ist das Bla Blatt fertig?“, oder „Wann werden wir das Bla Blatt bekommen?“, weil alle hauptsächlich sehen möchten, ob sie auf einem Foto sind und was die anderen Gruppen gemacht haben. Da hört man: „Wir haben das gemacht!“, oder „Das werden wir bestimmt nächstes Jahr auch tun.“.

Die Zeitung ist auch eine Werbung für das IFPLA, stellt dar, womit die Studenten und Studentinnen sich beschäftigen und was im IFPLA los ist. Deshalb lade ich Sie ein, das Bla Blatt auf der Homepage des IFPLA zu suchen, zu lesen und viel Spaß dabei zu haben!

Úrsula Heckler, Stipendiatin des IFPLA, 3. Studienjahr.